Landespräventionsrat im Freistaat Sachsen
Umzug der Geschäftsstelle des LPR
Die Geschäftsstelle des Landespräventionsrates ist umgezogen: Ab sofort sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wilhelm-Buck-Straße 4, 01097 Dresden, im Erdgeschoss erreichbar.
Verkehrsklima in Deutschland
Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) führte 2008 erstmals eine repräsentative Befragung zum Verkehrsklima in Deutschland durch. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass es in Deutschland gegenwärtig keine repräsentativen Daten zur wahrgenommenen Verkehrssicherheit und zum sicherheitsrelevanten Verkehrsverhalten der Bevölkerung gibt. Mit der Studie „Verkehrsklima in Deutschland 2010“ wird diese Lücke geschlossen. Sie verfolgt das Ziel, aktuelle Themen der Verkehrssicherheit darzustellen und sicherheitsrelevante Entwicklungen im Längsschnitt abzubilden. Näheres dazu erfahren Sie hier:
1. Sächsischer Landespräventionstag am 27./28. Februar 2012 in Chemnitz - Start des Anmeldeverfahrens

Am 27. und 28. Februar 2012 findet auf Beschluss von Vorstand und Plenum des Landespräventionsrates in der Stadthalle in Chemnitz der erste Sächsische Landespräventionstag statt. Unter http://www.praeventionstag-sachsen.de/ finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung und zum Anmeldeverfahren.
Im Schwerpunktthema wird sich der Landespräventionstag mit der „Kommunalen Prävention“ befassen. Das Thema wurde als Auftakt auch vor dem Hintergrund gewählt, dass fast jede Präventionsmaßnahme kommunal gewollt, geplant und umgesetzt werden muss. Ohne Unterstützung der Verwaltungsspitzen, relevanter Behörden, Institutionen sowie der Kommunalpolitikerinnen und –politiker kann Prävention vor Ort letztlich nicht erfolgreich sein.
Der 1. Sächsische Präventionstag soll den handelnden Akteuren eine Plattform zum Austausch und zur Information bieten sowie dazu beitragen, die vielfältigen Präventionsthemen in der Öffentlichkeit stärker zu platzieren. Im offenen Forum widmet er sich darüber hinaus einem breiten Bereich staatlicher und nichtstaatlicher Präventionsaufgaben. Dabei wird er die Grenzen der Kriminalprävention überschreiten und ausdrücklich die Erörterung anderer Lebensrisiken und präventiver Handlungserfordernisse einbeziehen.
Zielgruppe der Veranstaltung sind vor allem Entscheidungsträger vor Ort: Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Behördenleiter und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung – also Personengruppen, die für das Gelingen einer erfolgreichen kommunalen Prävention Verantwortung tragen. Darüber hinaus sind aber auch alle anderen Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oder ihres persönlichen Engagements mit Prävention befasst sind, herzlich eingeladen ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre individuellen Sichtweisen in die Veranstaltung einzubringen. Dazu zählen insbesondere Lehrer, Erzieher, Polizeibeamte, Übungsleiter, Trainer, Sozialarbeiter, Unternehmer, Ärzte, aber auch Vertreter von Kirchen, Trägern und Vereinen.
Aussteigerprogramm aus der rechten Szene eröffnet
Am 14. Oktober 2011 hat der Vorstand des Landespräventionsrates offiziell den Startschuss für das neue Aussteigerprogramm Sachsen gegeben. Das Programm ist ein gemeinsames Projekt des Landespräventionsrates im Freistaates Sachsen (LPR) mit nichtstaatlichen Organisationen.
Mit dem neuen Programm wird das bisherige Angebot für Aussteiger aus der rechtsextremistischen Szene um einen wichtigen Baustein ergänzt: eine sozialpädagogische Begleitung des Ausstiegs in den Händen nichtstaatlicher Organisationen.
In erster Linie sollen Ausstiegswillige dabei unterstützt werden, der rechtsextremistischen Szene – aus welchen Gründen auch immer – auf Dauer den Rücken zu kehren. Dafür ist unter anderem eine Telefonhotline (0173 961 76 43) geschaltet worden, bei der sich die Betroffenen melden können. Diesen wird dann qualifizierte „Hilfe zur Selbsthilfe“ gewährt. Darüber hinaus können sich Rat suchende Familienangehörige, Freunde und Vertrauenspersonen der Betroffenen an das Programm wenden. Selbstverständlich werden alle Angaben streng vertraulich behandelt.
Nähere Informationen zum Programm und seinen Angeboten erhalten Sie hier:
Forum Starke Demokratie gegründet
Der sächsische Verfassungschutz erweitert seine Aufklärungs- und Informationsarbeit zum Extremismus. Am 1. November 2011 wurde das "Forum starke Demokratie" gegründet. Landespräventionsrat, Landeskriminalamt, die Landeszentrale für politische Bildung, der Sächsische Städte- und Gemeindetag e. V. und der Sächsische Landkreistag beraten das Landesamt für Verfassungschutz bei dieser anspruchsvollen Aufgabe. Mehr dazu erfahren Sie hier:
Pilotprojekt zur Motorradsicherheit im Müglitztal
Motorrad- und Mopedfahrer haben ein deutlich höheres Risiko als Autofahrer, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken. In einem Pilotprojekt an der S 178 im Müglitztal sollen Entschärfungen von Gefahrenstellen für Motorradfahrer umgesetzt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier:
Verleihung des Sächsischen Bürgerpreises

Am 20. Oktober 2011 wurde der Sächsische Bürgerpreis erstmals verliehen. Mehr dazu finden Sie hier:
Dynamo Dresden startet soziales Projekt "Dynamo-Rad"
Fußballfans können kreativ, sozial und engagiert sein. Über die gesamte Zweitligasaison 2011/2012 hinweg werden insgesamt 11 alte Drahtesel in ihre Einzelteile zerlegt, schwarz-gelb lackiert und von Dynamo-Spielern signiert. Danach sollen sie für einen wohltätigen Zweck unter www.dynamo-rad.de versteigert werden. Die Erlöse der Versteigerung werden Projekten oder Stiftungen, die sich für Weltoffenheit, Demokratie, Toleranz, ein respektvolles Miteinander oder einfach nur gemeinnnützige Interessen einsetzen, zu Gute kommen. Mehr Informationen zur Idee erfahren Sie hier:
Regionalkonferenz in Chemnitz
Unter dem Motto "MIT SICHERHEIT ALT WERDEN" fand am 7. Juli 2011 im Bürgerhaus am Wall die gemeinsame Regionalkonferenz der Stadt Chemnitz mit dem Landespräventionsrat statt. Neben soziologischen Analysen zum Sicherheitsgefühl bei Seniorinnen und Senioren und Darstellungen der aktuellen Situation ging es u. a. um praktikable Präventionsansätze für ältere Menschen, um Belastungen durch die Pflege von Angehörigen, aber auch um Gewalt in Partnerschaften - ein Thema, das häufig tabuisiert wird. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten und Chancen für die aktive Lebensgestaltung älterer Mitbürger im Ehrenamt erörtert. Näheres zur Veranstaltung finden Sie hier.
Regionalkonferenz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit sehr guter Resonanz
Am 29. Juni 2011 fand im Beruflichen Schulzentrum für Technik Pirna die gemeinsame Regionalkonferenz des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit dem Landespräventionsrat statt. Im Fokus der Veranstaltung stand die Vermittlung von Lebenskompetenzen an Kinder und Jugendliche. Besondere Herausforderungen im Leben von Kindern und Jugendlichen stellen Übergänge dar – vom Kindergarten in die Schule, von der Schule in die Berufsausbildung und in das Arbeitsleben. Übergänge bilden die Schnittstellen zwischen einer bekannten und einer ungewissen zukünftigen Lebensphase. Sie verbinden soziale mit persönlichen Erwartungen, institutionelle mit individuellen Potenzialen und Risiken.
Mehr zur Veranstaltung finden Sie u. a. hier:
Regionalkonferenz Nordsachsen mit großer Beteiligung durchgeführt
Am 13. April 2011 fand im Heide Spa Hotel & Resort Bad Düben die Regionalkonferenz des Landkreises Nordsachsen zum Thema "Schutz des Kindeswohls bei häuslicher Gewalt" statt. Die Veranstaltung wurde durch den Landespräventionsrat im Freistaat Sachsen koordiniert und richtete sich insbesondere an Fachkräfte der Jugendhilfe, Kommunalverwaltungen, Schulen und Kindertagesstätten. Mit über 200 Teilnehmern war die Regionalkonferenz die bislang bestbesuchte Veranstaltung. Näheres dazu erfahren Sie hier:
Deutscher Fußballbund vergibt Julius-Hirsch-Preis
Bereits zum siebten Mal vergibt der Deutsche Fußballbund (DFB) den Julius-Hirsch-Preis. Julius Hirsch war Mitglied der deutschen Fußballnationalmannschaft - und er war Jude. Wie viele andere bedeutende jüdische Spieler, Trainer und Funktionäre prägte er den deutschen Fußball maßgeblich, bis sie im April 1933 den DFB verlassen mussten und der Verfolgung durch die Nazis ausgeliefert wurden.
Der DFB fordert mit dem mit 20.000 Euro dotierten Preis seine Mitgliedsverbände und Vereine auf, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung auf dem Fußballplatz und anderswo zu positionieren. Mehr zur Bewerbung erfahren Sie unter http://www.dfb.de/index.php?id=501067
»wellcome-Teams« unterstützen Familien auf dem Weg in ein neues Leben als Familie
Unter der Schirmherrschaft von Familienministerin Christine Clauß wurde am 04.03.2011 der neue Standort von »wellcome« in Leipzig eröffnet.
Das Hilfsprojekt »wellcome« hilft deutschlandweit Familien, die sich mit der neuen Verantwortung für ein Kind allein nur schwer zurechtfinden können und an ihre Grenzen stoßen. Der Standort Leipzig ist bereits die zweite Eröffnung eines »wellcome-Teams« im Freistaat Sachsen. Mehr dazu erfahren Sie hier:
Projektförderung zum interreligiösen Dialog
Die Bundesregierung unterstützt Initiativen zum besseren Verständnis zwischen den Religionen in Deutschland. Dazu fördert das Bundesministerium des Innern Projekte zum interreligiösen Dialog, insbesondere mit Muslimen. Hierbei handelt es sich um Projekte, die zumeist von christlichen und muslimischen Trägern durchgeführt werden und sich an Multiplikatoren aus den Bereichen Religion, Gesellschaft und Politik richten. Auch wissenschaftliche Maßnahmen wie Kolloquien, internationale Symposien oder Forschungsprojekte können gefördert werden, wenn sie Erkenntnisse im Sinne des interreligiösen Dialogs hervorbringen und über die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse für Nachhaltigkeit gesorgt wird. Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.deutsche-islam-konferenz.de/nn_1864652/SubSites/DIK/DE/ProjekteFoerderung/Projektfoerderung/projektfoerderung-node.html?__nnn=true
Initiative "Ich-kann-was!" fördert Kompetenzerwerb für Schüler zwischen 9 und 14 Jahren
Ab dem 1. März werden wieder engagierte Projekte und Einrichtungen in ganz Deutschland gesucht, die sich für den Kompetenzerwerb von Kindern und Jugendlichen zwischen neun und 14 Jahren stark machen. Insbesondere Projekte, die sich an junge Menschen aus einem sozial schwierigen Umfeld richten, können sich für eine Unterstützung ihrer Arbeit durch die „Ich kann was!“-Initiative bewerben.
Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.initiative-ich-kann-was.de/.
Neue Mitwirkungsmoderatoren gesucht: Schüler machen Schüler für die Schule fit
Am 4. März 2011 startet eine neue Ausbildungsrunde für Mitwirkungsmoderatoren. Schüler zwischen 13 und 19 Jahren erhalten an vier Wochenenden alle wichtigen Informationen darüber, wie sie sich mit ihren Ideen und Vorstellungen ins Schulleben einbringen können. Rhetorik, Gremienarbeit, Konfliktlösung und Schulrecht stehen ebenso auf dem Ausbildungsplan wie das Training sozialer Kompetenzen. Mehr dazu erfahren Sie hier:
Plakataktion gegen Unterwanderung des Sports durch extreme Gruppen

In unseren Sportvereinen, im Breitensport und in den Fanszenen häuften sich in den letzten Jahren Unterwanderungsversuche durch fremdenfeindliche und extremistische Gruppen mit dem Ziel, vorrangig junge Menschen für ihre menschenverachtenden Ansichten zu gewinnen. Es ist wichtig, dass sich Vereine und die Zivilgesellschaft der veränderten Situation stellen, über Vorgehensweisen derartiger Akteure informiert sind und wissen, wie man diesen Versuchen selbstsicher entgegen treten kann. Die Stärkung eines breiten bürgerlichen Engagements für Vielfalt und Toleranz ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig.
Der Landespräventionsrat unterstützt dies mit der Plakataktion "Mit manchen Leuten kannst du einfach nicht gewinnen!" Wenn Sie die Plakate beziehen und in Ihrer Schule, Ihrem Sportverein und an anderen geeigneten Orten platzieren wollen, können Sie hier Bezugsquellen nachlesen:

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