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Der Landespräventionsrat im Freistaat Sachsen

Evaluation des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen"

Tafelbild

(© fotogestoeber - Fotolia.com)

In der Zeit von 2012 bis 2014 evaluierte die Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und Evaluation (proVal) in Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums des Innern das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz". 

Einen kleinen Überblick über die Evaluation des Programms sowie über die Ergebnisse können Sie der Zusammenfassung des Abschlussberichtes entnehmen.

Ergebnisse der Forschungsstudie „Rechts motivierte Mehrfach- und Intensivtäter in Sachsen“

Forschungsstudie „Rechts motivierte Mehrfach- und Intensivtäter in Sachsen“

Forschungsstudie „Rechts motivierte Mehrfach- und Intensivtäter in Sachsen“
(© V&R unipress)

Innenminister Markus Ulbig und der stellvertretende Direktor des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung der TU Dresden (HAIT), Prof. Dr. Uwe Backes, stellten am Mittwoch, 26. November 2014, die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Rechts motivierte Mehrfach- und Intensivtäter in Sachsen“ vor.

Dieses Projekt des HAIT lief von Juli 2012 bis Oktober 2014 und wurde vom Freistaat Sachsen gefördert.

Die Studie ging der Frage nach, welche Merkmale Mehrfach- und Intensivtäter aufweisen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen sollen künftige Entwicklungen und Brennpunkte rechter Gewalt frühzeitig erkannt und ihnen gegengesteuert werden können.

Dazu wurden aus der Gruppe der in Sachsen straffällig gewordenen Gewalttäter aus dem Bereich der rechts motivierten politischen Kriminalität für den Zeitraum 2001 bis 2011 insgesamt 463 Mehrfachtäter – davon 70 Intensivtäter – ermittelt und näher untersucht.

Download der Studie als PDF: MIT-Studie_HAIT

2. LandesPräventionstag Sachsen erfolgreich durchgeführt

LandesPräventionstag 2014

LandesPräventionstag 2014
(© LPR)

Am 14. & 15. November 2014 fand der 2. LandesPräventionstag Sachsen im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Er stand unter dem Motto „SCHULE macht PRÄVENTION – PRÄVENTION macht SCHULE".

Insgesamt konnte der Landespräventionsrat zum Kongress an die 600 Teilnehmer begrüßen. Die Besucher überzeugten sich von der Vielfalt der schulischen Prävention auf dem Markt der Möglichkeiten mit 50 Ständen, in 18 Workshops und 50 Projektspots sowie 16 Referaten. Begleitet von einem bunten und abwechslungsreichen Kulturprogramm.

Doch waren nicht nur Lehrende und Erziehende als Teilnehmer vertreten, sondern auch Sozialarbeiter, Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung von Vereinen und der Polizei. Das inhaltliche Angebot war dabei noch breiter gefächert als die beruflichen Hintergründe der Teilnehmer. Von Gesundheitsförderung in der Schule über Prävention des sexuellen Missbrauchs bis hin zur Vorbeugung von Mobbing wurden zahlreiche Felder behandelt, die die Präventionsmöglichkeiten des Lern- und Lebensortes Schule thematisierten.

Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Beteiligten, Referenten, Mitwirkenden und Unterstützern für das gezeigte Engagement und den jeweiligen Beitrag. Nur dank Ihrer Hilfe konnte der 2. LandesPräventionstag Sachsen sein Ziel erreichen, möglichst viele Menschen mit dem umfassenden Spektrum der schulischen Prävention vertraut zu machen.

Die Dokumentation finden Sie in den kommenden Tagen unter:

www.praeventionstag-sachsen.de

Auf dieser Seite finden die Teilnehmer auch Hinweise zur Evaluation.

WillkommensKITAs

Kinder aus aller Welt halten sich an der Hand

Kinder aus aller Welt
(© Rawpixel - Fotolia.com)

Das gemeinsam vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus und dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ geförderte Projekt WillkommensKITAs der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung unterstützt Modelleinrichtungen in Sachsen dabei, konkrete Antworten auf die Frage zu finden, wie die Aufnahme von Kindern aus Flüchtlingsfamilien trotz sprachlicher und kultureller Barrieren gelingen kann.

„Die Pädagoginnen und Pädagogen bauen ein lokales Unterstützungsnetzwerk mit Experten auf, zum Beispiel Migrationsberatungen. Gemeinsam tragen sie dazu bei, den Integrationsprozess vor Ort zu gestalten und Vorurteile abzubauen. So werden die WillkommensKITAs zu interkulturellen Orten, an denen Kinder aus asylsuchenden Familien willkommen sind und sich wohlfühlen.“

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Antragsfrist Landesprogramm Weltoffenes Sachsen 30. September 2014: neue Antragsformulare online

Die neuen Formulare zur Beantragung von Förderung beim Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ sind jetzt online. Ziel der Überarbeitung war es, die Anforderungen an ein förderfähiges Projekt strukturiert und nachvollziehbar bereits im Antragsformular zu ermöglichen sowie die Konzepte somit auch leichter vergleichbar zu machen. Zur Unterstützung kann jederzeit das Projekthandbuch »Qualitätssicherung und Evaluation« hinzugezogen werden. Antragsfrist für Projekte im Jahr 2015 ist der 30. September 2014. Ausschlaggebend für den fristgerechten Eingang ist der Posteingangsstempel bzw. der nachweisliche Online-Eingang bei der Antragsbehörde. Projekte, die frühestens ab dem 1. Mai 2015 beginnen sollen, können zur 2. Antragsfrist (bis spätestens 28. Februar 2015) beantragt werden.

Bei Fragen bzw. Problemen mit dem Online-Verfahren finden Sie im Portal von Amt24 Hilfe.

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Logo Landespräventionsrat

2. LandesPräventionstag Sachsen 2014

Flyer Landespräventionstag 2014

Hilfetelefon Gewalt

Datenbank empfohlener Präventionsprogramme

Illustration zu "Grüne Liste Prävention"

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