1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Prävention im Team (PiT)

Prävention im Team (PiT) Chemnitz schließt Kooperationsvereinbarung

feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung PiT Chemnitz

feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung PiT Chemnitz
(© Stadt Chemnitz)

Prävention im Team (PiT), der behördenübergreifende Arbeitsansatz, um Prävention in ganz Sachsen optimal zu gestalten, findet weiter Verbreitung. Nunmehr wurde auch für PiT Chemnitz die entsprechende Kooperationserklärung unterzeichnet und damit die Zusammenarbeit auf eine neue Stufe gehoben. Sachsenfernsehen hat eine Beitrag von der Unterzeichnung online: Link zum TV-Beitrag
Mehr zu PiT finden Sie hier

"Prävention im Team" – das Präventionsprinzip findet weiter Verbreitung

PiT-Logo

(© PiT-Ostsachsen)

Prävention im Team (PiT), der behördenübergreifende Arbeitsansatz, um Prävention in ganz Sachsen optimal zu gestalten, setzt sich schrittweise weiter durch. In mehr als der Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte wird bereits auf Basis der grundlegenden Kooperationserklärung zusammen gearbeitet. Die zur Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren enorm hilfreichen Befragungen finden derzeit in den weiterführen Schulen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt. Durch die Ergebnisse wird ermöglicht, Präventionsangebote zielgerichtet zu platzieren.

mehr zu PiT finden Sie hier

Behördenübergreifende Kooperation „Prävention im Team (PiT)“ im Vogtlandkreis

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

(© LRA Vogtlandkreis)

Der Arbeitsansatz Prävention im Team (PiT) begleitet künftig die kommunale und schulische Prävention des Vogtlandkreises. Landrat Rolf Keil (CDU), Polizeipräsident Reiner Seidlitz und der Leiter der Bildungsagentur in Zwickau, Hagen Kettner, unterzeichneten dazu am 28. November 2016 eine Kooperationsvereinbarung. Durch die behördenübergreifende Zusammenarbeit von Kommunalverwaltung, Polizei, Bildungsagentur und Schulen sowie Kitas wird eine nachhaltige und organisierte Gesundheitsförderung und Prävention an vogtländischen Kindergärten und Schulen angestrebt.

Mit dieser Kooperationsvereinbarung werden Regelungen für eine zielgerichtete behördenübergreifende Unterstützung der programmatischen Arbeit in Schulen, Kindertageseinrichtungen und im Bereich der Kindertagespflege getroffen. Das Grundprinzip ist die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Maßgabe, für die benannten Themenfelder eine bestmögliche Verzahnung von Prozessen und Strukturen sowie eine optimale Nutzung vorhandener Ressourcen zu erreichen. Auf bestehende Formen der Zusammenarbeit und Netzwerke wird aufgebaut.

PiT-Ostsachsen ist Preisträger beim 7. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“

Foto Preisverleihung an Pit-Ostsachsen

(© Berko Thomas)

Die Jury zum 7. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ hat ihre Auswahlentscheidung zum diesjährigen Schwerpunktthema „Innovative Suchtprävention vor Ort“ getroffen. Die Behörden übergreifende Kooperation zwischen Sächsischer Bildungsagentur Regionalstelle Bautzen, Polizeidirektion Görlitz und den Jugendämtern der Landkreise Görlitz und Bautzen gehört mit der gemeinsamen Konzeption zu „Prävention im Team (PiT)“ zu den Preisträgern. Von 68 eingereichten Projekten hat der Arbeitsansatz Prävention im Team (PiT-Ostsachsen) in der Kategorie Landkreis den 3. Platz erreicht.

Initiatorinnen des Bundeswettbewerbes sind die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes. Damit sollen herausragende kommunale Aktivitäten in der Suchtprävention herausgestellt und die jeweiligen Konzepte bundesweit bekannt gemacht werden. Am 22. Juni 2016 fand die feierliche Preisverleihung gemeinsam mit dem Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe in Berlin statt.

Ziel der Arbeit von „Prävention im Team (PiT)“ ist es, Kindertageseinrichtungen (Kita´s) und Schulen bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages, bei der Entwicklung von fachlichen, emotionalen als auch sozialen Kompetenzen zu unterstützen sowie Kinder und Jugendliche frühzeitig zu fördern. Der Anspruch von PiT dabei ist, Präventionsarbeit stärker an die Belange und Bedürfnisse der einzelnen Kita und Schule anzupassen. Darüber hinaus soll die Präventionsarbeit an der einzelnen Schule koordiniert, aufeinander abgestimmt organisiert und mit Verankerung in das Schulprogramm nachhaltiger gestaltet werden. Der Arbeitsansatz PiT kann unabhängig von Schulform und -fach umgesetzt werden. Schwerpunktthemen sind derzeit „Kommunikation und Gesprächsführung“, „Gefahren und Risiken im Umgang mit digitalen Medien“, „Gewaltprävention“, „Drogenprävention“ und „Jugendkriminalität“. Die Themen können je nach Bedarf modifiziert, erweitert bzw. verändert werden. Unter besonderer Berücksichtigung des Lehrplanes kann dann mit allen Präventionspartnern abgestimmt werden, wann genau das jeweilige Thema in der vorschulischen Erziehungsarbeit, in der schulinternen  Lehrerfortbildung, im und nach dem Unterricht behandelt wird und wie die einzelnen Akteure vor Ort das Pädagogen-Team unterstützen und damit nicht zuletzt bereichern können. Prinzipien der gemeinsamen Arbeit sind Freiwilligkeit und Flexibilität in Planung und Organisation.

So ist es der behördenübergreifenden Kooperation PiT-Ostsachsen und dem Landespräventionsrat LPR Sachsen gemeinsam gelungen, im letzten Jahr eine digitale Schülerbefragung nach der Methode CTC („Communities That Care“) an allen Schulen ab der Klassenstufe 5 in den Landkreisen Bautzen und Görlitz anzubieten und durchzuführen. Es waren 19.092 Schüler aus 91 Schulen beteiligt. Das ist eine hervorragende Teilnahmequote von 55%.

Mit der Befragung war es erstmals möglich, eine flächendeckende Datenerhebung direkt bei Schülern/ -innen durchzuführen und Aussagen zu ihrem Freizeitverhalten, Wohnumfeld, Familienleben und Schulalltag im Kontext von Problemverhaltensweisen wie z. B. Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch aber auch Gewalt, Delinquenz, Mobbing, Depressionen und Selbstwertproblemen usw. zu erhalten. Mit den Ergebnissen können nunmehr Präventionsaktivitäten langfristig und zielgruppenorientiert geplant und durchgeführt werden.

Modellphase Prävention im Team (PiT) in den Jahren 2009 bis 2011

Das Projekt „Prävention im Team“ startete mit folgenden Mitgliedern:

  • Sächsisches Staatsministerium für Kultus einschließlich SBA und SBI
  • Sächsisches Staatsministerium des Innern einschließlich Landeskriminalamt Sachsen
  • TU Dresden, Erziehungswissenschaftliche Fakultät

Das Projekt startete mit seiner Modellphase im November 2009. Beteiligt sind derzeit 37 Schulen (Förderschulen, Mittelschulen, Gymnasien). Die Modellphase endete im März 2011. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Erziehungswissenschaftliche Fakultät der TU Dresden.

Ausgehend von einer Analyse vor Ort wird ein Team aus Lehrkräften, Polizei und weiteren Trägern ein auf die konkreten Bedingungen an der jeweiligen Schule abgestimmtes Präventionskonzept entwickeln und umsetzen. Während der Modellphase stehen dabei die polizeilichen Präventionsthemen „Gewalt“, „Sucht“ und „Eigentum“ in Verbindung mit  entsprechenden Lehrplanbezügen im Mittelpunkt.

Das Projekt soll dazu beitragen, stabile Kooperations- und Kommunikationsstrukturen zwischen Schule, Polizei und den anderen mit Präventionsaufgaben befassten Trägern aufzubauen. PiT ist nicht nur ein Konzept, sondern vor allem ein Arbeitsprinzip, welches die Zukunft der präventiven Arbeit im Bereich der Schule und der Polizei bestimmen soll.

Prävention im Team - Stadt Chemnitz

Aus dem Projekt „Kompetent für Demokratie“ hat sich das Präventionsnetzwerk Chemnitz entwickelt. Es arbeitet nach dem Prinzip behördenübergreifender Kooperation im Aufgabengebiet Prävention (Prävention im Team). Weitere Informationen sind hier zu finden: http://praevention-chemnitz.de

Prävention im Team - PiT-Ostsachsen: Neues Internetportal online

PiT-Ostsachsen Logo

(© Berko Thomas/www.pit-ostsachsen.de)

PiT-Ostsachsen ist ein Arbeitsansatz zur Umsetzung der (vor-)schulischen Prävention und Gesundheitsförderung. Im Rahmen dieses Programms erarbeiten Vertreter der Sächsischen Bildungsagentur Bautzen, der Landratsämter Bautzen und Görlitz sowie der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien gemeinsam mit Netzwerkpartnern und Wirtschaftsunternehmen eine Präventionskonzeption für die Landkreise Bautzen und Görlitz.

Mit der Online-Schaltung des Portals www.pit-ostsachsen.de erfolgte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden und erfolgreichen Präventionslandschaft in Ostsachsen.

Schulen und Kindergärten, die Interesse an Prävention haben, werden von PiT-Ostsachsen durch Beratungen, Weiterbildungen, Bereitstellung von Ansprechpartnern und die Vermittlung passender Präventionsprojekte tatkräftig unterstützt.

Insbesondere Letzterem dient nun das neue Web-Portal mit näheren Informationen zum Programm sowie einer Übersicht über die verfügbaren Projekte.

Marginalspalte


Logo LPR

Ansprechpartnerin:

Doreen Gust

  • SymbolBesucheradresse:
    Wilhelm-Buck-Straße 4
    01097 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 30 92
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 5 64 30 99
  • Symboldoreen.gust@smi.sachsen.de

Kontakt:

Geschäftsstelle des LPR

  • SymbolBesucheradresse:
    Wilhelm-Buck-Straße 4
    01097 Dresden
  • SymbolPostanschrift:
    Sächsisches Staatsministerium des Innern
    Landespräventionsrat
    01095 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0)351-5 64 30 90
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0)351-5 64 30 99
  • SymbolE-Mail
© Sächsisches Staatsministerium des Innern