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Landespräventionsrat Sachsen (LPR SN)

LPT5-Dokumentation online

(© LPR)

Die Dokumentation des 5. LandesPräventionstages – LPT5-digital mit vielen Videos, Fotos, Dokumenten, Links und reichlich mehr finden Sie auf www.lpt.sachsen.de

PiT-Schülerbefragung in Chemnitz startet

eine Schulklasse im Frontalunterricht, einige melden sich und er Lehrer zeigt auf einen der Schülerinnen und Schüler

(© LPR)

Seit dem Jahr 2013 werden in Sachsen PiT-Schülerbefragungen durchgeführt. 2021 startet nun die nächste Region: die Stadt Chemnitz.

Die Stadt arbeitet seit 2015 im Rahmen des Arbeitsansatzes »Prävention im Team« (PiT) behördenübergreifend zusammen, um die originäre Aufgabe Prävention im Kindes- und Jugendalter grundlegend besser zu erfüllen.

Zu den kooperierenden mit dem Thema Prävention betrauten Partnern in Chemnitz zählen: die Stadtverwaltung Chemnitz, das Landesamt für Schule und Bildung (Standort Chemnitz), die Polizeidirektion Chemnitz, das Anti-Gewalt-Büro Chemnitz, das Netzwerk für Demokratie und Courage e.V., die Koordinierungsstelle Lokaler Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und für ein weltoffenes Chemnitz.
 
Ziel der PiT-Schülerbefragung ist es, konkrete Bedarfe der Zielgruppe Kinder und Jugendliche zu erheben und dabei regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Dazu werden konkrete Risiko- und Schutzfaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung problematischen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen erhöhen bzw. verringern, an allen weiterführenden Schulen der Stadt Chemnitz ermittelt. Die Befragungsergebnisse bieten den regionalen PiT-Akteuren eine Grundlage für bedarfsgerechtes und aufeinander abgestimmtes Handeln, also einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen unter besonderer Beachtung von Nachhaltigkeit.
 
Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Befragungen erfolgt durch die Technische Universität Chemnitz, Institut für Allgemeine und Biopsychologie, unter Projektleitung von Herrn Prof. Dr. Udo Rudolph.
 
Zu Beginn des neuen Jahres gab es bereits ein erstes virtuelle Kick-off-Treffen zwischen der Geschäftsstelle Landespräventionsrat und Mitarbeitern des Institutes für Allgemeine und Biopsychologie. Im Fokus standen vor allem die Besonderheiten der Projektplanung unter Pandemiebedingungen.

Grundlage der PiT - Schülerbefragungen ist die  Methode »Communities That Care« (CTC), welche in Sachsen in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen eingesetzt wird. Auf Grundlage regionaler PiT-Kooperationen erfolgten seit 2013 in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Landkreis Leipzig bereits kreisweite Schülerbefragungen. In Auswertung dessen können Präventionsangebote bedarfsgerecht platziert und gemeinsam an der Stärkung der Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen gearbeitet werden.

Studie "Engagement in Sachsen – Wofür sich Menschen einsetzen und welchen Rahmen es braucht“ (Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Logo der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

(© SLpB)

Wir möchten Sie gern auf die neue Studie "Engagement in Sachsen - Wofür sich Menschen einsetzen und welchen Rahmen es braucht“ der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) aufmerksam machen. Die Studie setzt sich umfassend mit dem Thema des bürgerschaftlichen Engagements im Freistaat auseinander. Die SLpB will mit der Studie zur Debatte über die Stärkung und Fortentwicklung der Engagementpolitik im Freistaat und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen.

Das Ergebnis kurz zusammengefasst:

Im Freistaat gibt es mehr als 30.000 Vereine und mehr als drei Viertel davon haben weniger als 100 Mitglieder. Ihren Sitz haben die meisten außerdem in einer kleinen Gemeinde oder Kleinstadt. Vor allem in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Soziales sind Freiwillige in Sachsen engagiert; auch jenseits der Vereine stieg die Zahl der Engagierten im Freistaat in den vergangenen Jahren leicht an. Insbesondere junge Menschen finden neue Formen, sich einzubringen, fernab klassischer Vereinsstrukturen.

Schwierigkeiten haben Vereine darum vor allem dann, wenn sie Mitglieder für Vorstände und andere Leitungsaufgaben suchen. Die sächsischen Engagierten wünschen sich nicht unbedingt mehr Geld, sondern weniger Bürokratie.

Was nach Ansicht der Forscherinnen und Forscher fehlt, sind trotz vieler Förderprojekte längerfristige landesweite und kommunale Strategien zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Zugleich stellten sie fest, dass es unter den Engagierten kein geteiltes Bewusstsein einer sächsischen Zivilgesellschaft gäbe, die sich auch politisch einmischt. Auch die sektorenübergreifende Vernetzung der verschiedenen Gruppierungen sei ausbaufähig.

Der berufsbegleitende Studiengang "Präventionsmanagement" (B.A. & M.A.) erhält den Transferpreis der TU Chemnitz

Logo vom Studium Präventionsmanagement

(© LPR)

Der bundesweit einmalige Studiengang bildet seit letztem Jahr berufsbegleitend Menschen im Bereich Prävention aus: umfassend wissenschaftlich sowie auch praktisch. Staatsminister Prof. Dr. Wöller zum Erfolg: „Prävention wirkt – und sie wirkt mit gut ausgebildeten Menschen noch viel besser. Daher bin ich Prof. Dr. Rudolph und seinem Team sehr dankbar und ein klein wenig stolz, dass wir mit unserer Kooperation den Studiengang mit unterstützen konnten.“.  Minister Wöller hat als Vorsitzender des Landespräventionsrates neben dem Institut B3 die Studiengangentwicklung unterstützt, welche auch durch das Bundesfamilienministerium gefördert wurde.

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