10.04.2026

Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht 2026

Titelbild des Berichts mit einem grünen Hintergrund, zwei Personen in der Mitte und weiteren Symbolen um sie herum, z.B. Handys, Laptop, Emojis, Fußball
© die medienanstalten - ALM GbR

Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht 2026: Landesmedienanstalten fordern mehr Regulierung und bessere Medienbildung

Der neue Bericht der Landesmedienanstalten macht deutlich: Beim Schutz junger Menschen im Netz und bei ihrer Medienbildung gibt es weiterhin großen Handlungsbedarf.

Plattformen wie Social Media haben sich für Kinder und Jugendliche längst vom reinen Unterhaltungsort zur zentralen Informationsquelle entwickelt. Was dort sichtbar wird, spiegelt weniger Technik als vielmehr menschliche Dynamiken wider: Neuheit, Empörung und Selbstinszenierung dominieren die Reichweiten, während eine laute Minderheit Debatten bestimmt und viele still bleiben.

Mit dem am 13. März 2026 veröffentlichten Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht 2026 präsentieren die Landesmedienanstalten nicht nur eine Analyse des aktuellen Stands, sondern auch einen klaren Auftrag: Schutz konsequent umsetzen und Medienkompetenz gezielt stärken. Die zentrale Erkenntnis lautet: Ursachen für problematische Entwicklungen liegen nicht allein in Algorithmen, sondern im Zusammenspiel von menschlichen Bedürfnissen, Plattformgestaltung und Kommunikationskultur. Wirksame Regulierung und praxisnahe Medienbildung müssen daher Hand in Hand gehen.

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