Beratungsangebot »Hilfetelefon« auf Höchststand
Im Jahr 2025 erreichte die Zahl der Beratungskontakte beim Hilfetelefon »Gewalt gegen Frauen« mit rund 69.500 einen neuen Höchstwert. Täglich nutzten durchschnittl. 190 Menschen das Beratungsangebot.
In 145 dieser Beratungen ging es um geschlechtsspezifische Gewalt. Die Anfragen von persönlich Betroffenen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent. Besonders deutlich nahm die Zahl der Online-Beratungen zu – mit einem Plus von 43 Prozent. Diese Entwicklungen zeigen eindrücklich, wie hoch der Unterstützungsbedarf weiterhin ist. Häusliche Gewalt bleibt der häufigste Anlass für eine Kontaktaufnahme, gefolgt von sexualisierter und psychischer Gewalt.
Der Jahresbericht 2025 gibt einen Überblick über die Arbeit des Hilfetelefons im vergangenen Jahr. Neben zentralen Kennzahlen und Einblicken in die Beratungsarbeit werden ausgewählte Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit dargestellt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Thema Menschenhandel. Durch eine gezielte Informations- und Sensibilisierungskampagne wurde das Beratungsangebot für Betroffene von Zwangsprostitution und sexueller Ausbeutung stärker bekannt gemacht und die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema gelenkt.
- Zum Jahresbericht führt auf die Seite des Bundesministeriums für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben